jean-luc guionnet – sax
klaus filip – sinewaves
dieb13 – turntables
3 protagonisten der "frei improvisierten Musik" treffen hier erstmals aufeinander.
Jeder der 3 Musiker hat über viele Jahre seinen eigenständigen Stil entwickelt und mit unzähligen anderen Musiker*innen in aller Welt performt. Jean-Luc Guionnet war bereits im März 2025 an der Bad Ischler Orgel zu hören, spielt aber hier auf seinem zweiten Lieblingsinstrument, dem Alt-Saxophon.
zu den Personen:
Wahl-Ischler Klaus Filip ist Musiker, Programmierer und Klangkünstler und ist einer der ersten wiener Musiker, der ab ca. 1993 einen Laptop auf der Bühne verwendet hat. Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Sinuston, sein subtiler und anziehender Klang und sein breites musikalischen Spektrum. Als Klangkünstler beschäftigt er sich vor allem mit der Verschränkung von Klang und Licht. Klaus Filip betreibt ein Softwareprojekt namens ppooll, diese Freeware wird in aller Welt von improvisierenden Musikern verwendet. Lehrauftrag an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Ständige Auseinandersetzung mit dem Computer als Musikinstrument.
dieb13 (aka Dieter Kovacic)
Turntablist, Hacker, Filmemacher, Autodidakt, Komponist, Collageur, Urheberrechtsverweigerer. Seit ca. 1997 über 1000 Auftritte in über 30 Ländern als Solist und Mitglied vieler Ensembles. Langjährige Kooperationen u.a. mit Billy Roisz, Phil Minton, Mats Gustafsson und zahlreichen Wiener MusikerInnen.
Rund 70 Veröffentlichungen auf verschiedenen Labels. Musik für Theater-, Tanz-, Opern-, Film- und Videoproduktionen sowie Installationen und Ausstellungen.
Begründer und Betreiber der Internetplattform klingt.org.
Unterreicht und Workshops an verschiedenen Instituten und Universitäten.
Kurator für Festivals und Konzertreihen.
Jean-Luc Guionnet ist Musiker, Zeichner und Philosoph; und lebt in der Bretagne im Norden Frankreichs.
Seine Instrumente sind Alt-Saxophon und jede Orgel, die er finden kann.
Über seine Musik schreibt jean-luc selbst:
„Meine musikalische Arbeit teilt sich in ebenso viele Wege auf, wie sich für mich Gelegenheiten ergeben, mit Klang zu denken und zu handeln.
Diese Gelegenheiten haben immer eine starke Verbindung zu einem äußeren Element:
ein Instrument, eine theoretische Idee oder kollaborierende Künstler*innen.
Musik ist ein Weg, uns Zeit zu geben.”
Beginn: 20h
Eintritt: EUR 20,-